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Besuch des Seniorenwerks am 15. Dezember 15 im Europaparlament

Höchenschwand (pic) Die letzte Ausfahrt der Höchenschwander Senioren führte am vergangenen Dienstag in das Europaparlament in Straßburg. Die Vorsitzende des Seniorenwerkes St. Michael, Anita Tröndle, nutzte für dieses Angebot ihre Kontakte zu dem CDU-Europaabgeordneten Andreas Schwab.

Da dieser erst am Nachmittag Zeit für die Höchenschwander Besuchergruppe hatte, nutzten diese den Vormittag, um den Weihnachtsmarkt in Offenburg zu besuchen. „Eigentlich wollten wir ja den bekannten Weihnachtsmarkt in Straßburg besuchen, aber bei früheren Besuchen haben zwei Senioren den Rückweg zum Bus nicht gefunden. Wir hatten arge Probleme sie wieder zu finden“, erinnerte sich Anita Tröndle an die Planung der Ausfahrt. Bei frühlingshaften Temperaturen genossen die Senioren aber auch den Spaziergang über den kleinen Markt in Offenburg und ließen sich den dort angebotenen Glühwein schmecken.

Am Nachmittag unterzog sich die Gruppe dann den Sicherheitschecks vor dem Europaparlament. „Man merkt auch hier die Auswirkungen der Terroranschläge von Paris, den die Eingangskontrollen waren sehr gründlich“, sagte Thomas Kaiser vom Vorstandsteam des Seniorenwerkes. Andreas Schwab nahm sich eine Stunde Zeit, um mit den Höchenschwander Senioren ins Gespräch zu kommen. Zu Beginn war er kurz auf die aktuelle Flüchtlingsproblematik und die globalen Handelsbeziehungen in der EU eingegangen. „Ihr habt Glück, den ihr könnt bei eurem Aufenthalt im Parlament aktuell die Redebeiträge zu den Plänen zur verbesserten Sicherung der EU-Außengrenzen durch Frontex-Beamte mitverfolgen“, sagte Schwab. Neben Fragen zur Verminderung der Flüchtlingszahlen und der Einrichtung von Registrierungsstellen wurden in der Diskussion auch andere Themen angesprochen. So wollte Anita Tröndle wissen, welche Auswirkungen der Wegfall der Milchquote habe und wie die EU den Milchpreis sichern wolle. Schwab vertrat hier den Ansatz, dass es besser sei, Zuschüsse für die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen zu zahlen. Eine Subventionierung des Produktes Milch sei der falsche Ansatz, denn jeder Landwirt sei Unternehmer und müsse für sich Konsequenzen aus der Situation ziehen. Joachim Preuss kritisierte die hohen Ausgaben für den Unterhalt von zwei Parlamenten in Straßburg und Brüssel. „Hier könnte man sehr viel Geld sparen, wenn man sich auf einen Standort einigen könnte“, meinte der ehemalige Lehrer. Anita Tröndle bedankte sich bei Andreas Schwab mit einem von der Landfrau Erna Tröndle gebackenen Rosinenzopf. Zum Abschluss des Besuches verfolgten die Senioren im Parlament die Redebeiträge zum Einsatz der Frontex-Beamten. Zwar begrüßten übereinstimmend alle Abgeordneten die Pläne zur besseren Sicherung der EU-Außengrenzen. Eine Beschränkung der nationalen Zuständigkeiten beim Einsatz der Frontex-Beamten lehnten die meisten aber ab.
Foto: Stefan Pichler

Europaparlament
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