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11-Dörfer-Weg Höchenschwand

Ein Markenzeichen des „Dorfes am Himmel“ sind seine vielen gut ausgebauten Wanderwege. Der wohl bekannteste Wanderweg ist dabei der 11-Dörfer-Weg, der auf einer Gesamtlänge von 17,5 Kilometer alle 11 Ortsteile der Gesamtgemeinde verbindet und auf Initiative des CDU-Gemeindeverbandes im Jahre 1990 ins Leben gerufen wurde.

Mit einem ersten Arbeitseinsatz haben am vergangenen Samstag einige CDU-Mitglieder die veralteten Hinweisschilder des Hauptweges ausgetauscht und durch ansprechende, mehrfarbige Wegweiser ersetzt. Bei einem weiteren Arbeitseinsatz sollen im Herbst die Nebenwege und Abkürzungsrouten, sowie die beiden Übersichtstafeln am Neuen Friedhof in Höchenschwand und beim Gasthaus „Rössle“ in Tiefenhäusern ausgetauscht werden.

„Wir hätten einige der Schilder ohnehin ersetzen müssen, da sie teilweise stark verbleicht waren“, sagte zur Begründung dieser Aktion der Tourismuschef Sebastian Stiegeler. Mit den neuen Wegweisern, auf denen auch das neugestaltete Logo der Gemeinde zu sehen ist, will die Gemeinde die Attraktivität dieses beliebten Wanderweges erhöhen. Künftig soll auch der Flyer mit der Wegbeschreibung des Wanderweges mit diesem neuen Logo versehen werden.

„Der CDU-Gemeindeverband hatte vor Jahren die Wiederherstellung dieser historischen Ortsverbindungen angeregt“, erinnert sich der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Georg Villinger, der ebenfalls am vergangenen Samstag beim Austausch der Beschilderung mitgeholfen hatte. Durch die Motorisierung waren die meisten dieser Routen teilweise zugewachsen oder in Vergessenheit geraten. Der Idee im Jahre 1990 folgten die ersten Bemühungen eine durchgehende Verbindung zwischen den Dörfern des Höchenschwander Berges als Rundweg zu schaffen. Es sollten letztlich 17,5 Kilometer Gesamtstrecke werden. Neben dem notwendigen Maschineneinsatz – große Brocken waren die Fußwegverbindung vom Kreuzstein nach Strittberg, die Querung des Mühlebachs und Teilstücke in Ellmenegg und Attlisberg– waren bis 1993 jährlich für vier Wochen arbeitslose Jugendliche der Arbeiterwohlfahrt in Handarbeit tätig, um die Wege freizuschneiden. „Die Streckenplanung und Ausschilderung des Weges übernahmen ehrenamtlich Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes“, erinnerte Georg Villinger. Der damalige Bürgermeister und jetzige Ehrenbürger der Gemeinde, Werner Rautenberg, lobte in seiner Festansprache zur feierlichen Eröffnung im Oktober 1993 das Engagement des CDU-Gemeindeverbandes. Er wertete den Rundweg als ein Symbol für das Zusammenwachsen der elf Dörfer auf dem Höchenschwanderberg.
Foto: Elisabeth Isele


Info:

Der 11 Dörfer Weg verläuft überwiegend auf den früheren historischen Ortsverbindungswegen. Der besondere Reiz dieses Wanderweges entsteht einerseits durch seine geographische Lage auf einem Hochplateau des südlichen Schwarzwaldes in 700 bis 1000 Meter Höhe und andererseits durch die abwechslungsreiche Strecken-führung durch Wald, Feld und Dörfer, sowie über Höhen und Täler. Der 11-Dörfer-Weg kann an beliebigen Stellen begonnen werden; auch eine Unterbrechung ist jederzeit möglich. Empfehlenswert ist aber die Wanderung auf dem Ausgangspunkt beim neuen Friedhof in Richtung „Kreuzstein“ zu beginnen.


Text und Bild: Stefan Pichler

11-Dörfer-Weg Bild

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